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Erlebnisbericht von Nicole Vogt über das Bodensee-Zeltlager in Altnau, Schweiz vom 7.09.2005 bis 11.09.2005

Tag 3 unserer Bodenseereise vom 7.9.2005 bis 11.9.2005

Am Freitag gingen Tristan, Maxi und ich zum Bäcker. Jedoch wollte Tristan laufen, sodass das mit dem „kurz Weckle holen“ ein bisschen länger gedauert hatte. Als wir eine Stunde später ankamen bekamen wir von allen hungrige Blicke zugeworfen. Nach dem Frühstück wurde das Geschirr, dieses Mal mit Duschgel der Familie Saier, gewaschen und die anderen richteten sich für den nächsten Tagesausflug, der ins Seebad Romanshorn ging.

Da Fabienne und ich mit Blasen übersäte Füße hatte, konnten wir dieses Mal nicht so schnell fahren, wogegen ich überhaupt nichts auszusetzen gehabt hatte. Dort angekommen liefen wir alle gleich in den Whirlpool, der sich im Freien befand, um uns zu entspannen. Doch langsam wurde es uns dort zu langweilig und Beate und ich gingen in das größere Becken mit Sprudeln und „Kreisverkehr“. Später wagten wir uns auf eine Riesenrutsche und jeder rutschte ein paar mal. Als Joachim mit einer normalen Hose rutschten wollte, er hatte seinen schön gepackten Koffer daheim in Staufen vergessen, ahnte Beate das bevorstehende Unglück schon. Joachim, mit der „langsamen Hose“ rutschte und Tristan, der hinterher kam, als die Ampel grün schaltete, raste mit hoher Geschwindigkeit auf seinen Vater auf. Ich bekam von alledem nichts mit und rutschte ebenfalls als die Ampel auf grün umsprang. Beate rief mir noch hinterher: ACHTUNG, doch ich hörte es nicht mehr. Ich sah mitten auf der Bahn, wie Joachim seinen Sohn immer nach hinten schuckte. Jedoch konnte ich nicht mehr bremsen und raste seitlich an ihnen vorbei. Reiner schaute nur noch verdutzt als ihm die verkehrte Reihenfolge Nicole, Tristan und Joachim auffiel.

 

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Erwähnenswert war auch, der Stapellauf unseres Schlachtschiffes „Major Tom“. Thomas glaubte wirklich, er könne die algenverwachsene Bootsrampe per Pedes bewältigen. Der Sturz war unvermeidlich. Ein blutiger Ellenbogen und ein paar blaue Flecken zeigten ihm seine Grenzen auf.
Doch leider kamen ein paar Wolken auf und wir kehrten am späten Nachmittag zu unserem Zeltplatz zurück. Das Wetter wurde immer schlechter und bald wurde es auch ein bisschen kühler. Da alle vom Schwimmbad hungrig zurückgekommen waren, fing Anita gleich an zu kochen. Darüber waren wir sehr glücklich. Ein paar waren noch oben am Sportplatz um ein bisschen zu spielen. Jedoch dauerte es nicht lange und es fing ein „Dauer-Schauer“ (danke Dieter) an und wir mussten wieder zurück. Grad rechzeitig, da Anita zum Essen gerufen hatte. Da die Erwachsenen zu spät kamen, war der erste Schub Spaghetti leider schon auf den Tellern der „kleineren“ und sie machten uns dafür verantwortlich, dass sie nun länger auf ihr Essen warten mussten.

Nachdem alle gegessen hatten, ging der Küchentrupp wieder an seine Arbeit und die anderen saßen am Tisch oder gingen Duschen. Dabei hätten sie sich auch unter den Regen stellen können. Der hatte nicht nachgelassen, sondern war eher noch stärker geworden.
Am Abend saßen wie wieder am Tisch zusammen und redeten noch ein bisschen über den heutigen Tag. Als es blitze und donnerte verkroch sich Fabienne in ihrem Zelt. Als die Gespräche von den Erwachsenen für uns Jugendliche immer uninteressanter wurden ging ich auch in Fabiennes Zelt. Aber es war nicht lange gemütlich, denn es regnete ins Zelt. Da habe ich ihr angeboten in meinem Zelt zu übernachten. Ich hatte nun in dieser Nacht eine neue Mitbewohnerin, mit der ich noch ein bisschen geredet hatte bis sie irgendwann einschlief.

 
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